Thema des Monats
November

FEUCHT-FRÖHLICH? KEIN PROBLEM!

FLIESSESTRICHE IN FEUCHTRÄUMEN

Calciumsulfat-Fließestriche können ohne Bedenken in allen Wohnräumen verlegt werden. Auch dort, wo die Luftfeuchte naturgemäß etwas höher ist wie beispielsweise in der Küche, im Bad, im WC oder in Hobby- bzw. Lagerräumen im Keller. Funktioniert prima, wenn man beim Einbau auf ein paar wichtige Dinge achtet.

ABDICHTUNG NICHT VERGESSEN!

Auf Baustellen herrscht meist ein großer Termindruck. Aber ganz „oben ohne“ geht es in Feuchträumen nicht: Estrich, Fußbodendämmung und weiterer Untergrund müssen vor Feuchtigkeit geschützt werden. Die Abdichtung erfolgt in diesen Räumen meist mit flüssigen oder bahnenförmigen Abdichtungen im Verbund mit Fliesen und Platten. Fugenränder und Anschlüsse werden mit Dichtband versehen. Vorteil des Fließestrichs: Es gibt keine späteren Randabsenkungen, die die Abdichtung in den Fugenrändern gefährden könnten.

ACHTUNG BEI FUSSBODENKONSTRUKTIONEN MIT GEFÄLLE

Ist ein Gefälle in der Fußbodenkonstruktion zur Wasserabführung – wie zum Beispiel in der Dusche – notwendig, darf in diesem Duschbereich leider kein Fließestrich eingesetzt werden. Bei bodengleichen Duschen mit einem ausreichenden Spritzschutz ist Fließestrich außerhalb des Duschbereichs verlegbar.
Für den Außenbereich ist Fließestrich nicht geeignet.

Unser Tipp:

Calciumsulfat-Fließestriche eignen sich für Räume mit der Wassereinwirkungsklasse W0 (gering) und W1 (mäßig). Die Bedeutung der Klassen mit jeweils typischen Anwendungsbeispielen können Sie im Merkblatt Nr. 1 nachlesen. Übrigens: Häusliche Bäder entsprechen der Wassereinwirkungsklasse W1 – also kein Problem für Fließestriche.