Thema des Monats
Mai

FLIESSESTRICH:
DER SPRINTER FÜR DEN BODEN

Mit Fließestrich geht was: Er gehört zu den Flottesten unter den Estrichen: Calciumsulfat-Fließestrich ist innerhalb von nur 24 – 48 Stunden nach Einbau begehbar. Ein Estrich also mit „Sprinterqualitäten“, der nicht nur für einen schnellen Baustellenfortschritt steht sondern auch eine sichere und solide Grundlage bei einem Fußbodenaufbau bildet.

Der Zeitrahmen bis zur Begehbarkeit ist als Richtwert zu sehen, da äußere Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit das Abbindeverhalten von Fließestrich und somit den Zeitpunkt der Begehbarkeit beeinflussen.

BEGEHBARKEIT – BELASTBARKEIT – BELEGREIFE

Bis zur vollständigen „Nutzung“ des Fließestrichs müssen verschiedene Zeitintervalle eingehalten werden: Zum Zeitpunkt der Begehbarkeit nach 24 – 48 Stunden ist ein Fließestrich bereits teilweise belastbar. Mit zunehmender Estrichtrocknung steigt die Belastbarkeit weiter an. Ein Bodenbelag kann verlegt werden, wenn der Fließestrich ausreichend trocken ist und somit seine Belegreife erreicht hat. Je geringer die Estrichdicke ausgeführt wird und je günstiger die Lüftungsbedingungen auf der Baustelle sind, umso schneller trocknet ein Fließestrich. Eine Überprüfung der Estrich-Belegreife erfolgt durch eine Fachfirma.

UNSER TIPP:

So dick wie nötig, so dünn wie möglich: Um unnötige Trocknungsverzögerungen zu vermeiden, sollte die Estrichdicke nicht dicker geplant und eingebaut werden als die Norm es fordert. Eine Verdoppelung der Estrichdicke kann eine 3- bis 4-fache längere Austrocknungszeit des Estrichs zur Folge haben. Für einen nötigen Höhenausgleich vor der Estrichverlegung eignen sich am besten sog. Leichtausgleichsmörtel.