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Mit Fließestrich-Vorteilen neue Mitarbeiter gewinnen

„Estrich legen“ gilt in der Öffentlichkeit als harter Job mit hoher körperlicher Belastung. Die Bedeutung dieser verantwortungsvollen Arbeit ist den meisten nicht bewusst. Darin liegt ein Grund für den Mangel an Branchennachwuchs und die Schwierigkeiten der Unternehmen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Mit dem Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrich und dessen Vorteilen als Kommunikationsschwerpunkt lassen sich in der Außendarstellung ein Imagegewinn erzielen und die Personalentwicklung verbessern.

Hier herrscht enormer Nachholbedarf. In der jüngsten Untersuchung (März 2019) der B+L Marktdaten GmbH (Bonn) zur Auslastung der Handwerksunternehmen haben durchschnittlich 71,1 % der Betriebe angegeben, dass sie im Jahr 2018 Kundenanfragen aufgrund fehlender Kapazitäten abgelehnt hatten. Estrichunternehmen liegen mit 70,8% an dritthöchster Stelle, übertroffen nur noch vom Sanitär-/Heizungsgewerk (71,1%) und von Dachdeckern (80%). Signifikant ist auch die Steigerung der abgelehnten Aufträge bei allen Gewerken im Vergleich zu 2017 (s. Tabelle; Quelle: B+L)

Estrichleger tragen Verantwortung

Fußböden sind komplexe Konstruktionen und hohen Belastungen ausgesetzt. Falsche Materialwahl und bereits kleine Ausführungsfehler können schwerwiegende Konsequenzen haben und bei Bauschäden hohe Kosten verursachen. Estriche bilden das zentrale Bauteil moderner Fußbodenaufbauten – entsprechend hoch ist die Verantwortung und Bedeutung von Estrichlegern für ihr Gewerk und für die Funktionalität der gesamten Konstruktion. Schließlich bilden Estriche die Basis für die nachfolgenden Aufbauten und die vorgesehenen Nutzlasten. Optischer Nachteil: Estrichflächen sieht man in der Regel nur bis zum nächsten Arbeitsschritt, entsprechend sind Fliesen- oder Bodenleger diesbezüglich im Vorteil, sie schaffen mit dem Oberbelag etwas dauerhaft Sichtbares. Dieses Faktum lässt sich nicht ändern. Beeinflussbar im Sinne eines angemesseneren Images von Estrichlegern sind aber die Schritte vorher.

Estrichlegen ist Qualitätsarbeit

Beispiel Suche nach Auszubildenden. Eine der zahlreichen Empfehlungen zur Nachwuchsgewinnung im Handwerk heißt bekanntlich regelmäßige Präsentation des eigenen Unternehmens in Schulen und auf Ausbildungsmessen. Prinzipiell ein richtiger Gedanke – wenn die Umsetzung entsprechend zielgerichtet und mit positiver Grundüberzeugung erfolgt. Heißt: Nicht die eingangs beschriebenen Standard-Imagefaktoren des Estrichlegerberufs weitertransportieren, sondern im Gegenteil zeigen, dass dieses Handwerk mit top-modernen und technisch anspruchsvollen Baustoffen betrieben wird und die Möglichkeit besteht, den Meistertitel zu erwerben und/oder als Bauleiter tätig zu werden. Dass dazu mehr gehört als nur ein paar dichte Gummistiefel und dass Fußbodenbau ohne Estrich nahezu undenkbar ist. Estrichleger wird damit zu einem modernen, interessanten und anspruchsvollen Beruf, der dennoch von jedem erlernt werden kann.

Positive Eigenschaften – besseres Image

Die ideale Ergänzung dieser Strategie zu einem besseren Image und zu neuen Mitarbeitern ist der Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrich. Dieses Material ermöglicht dem Unternehmer auch mit kleinerem Personalbestand hohe Verlegeleistungen. Jeder einzelne Mitarbeiter wird weniger belastet als bei der Verarbeitung anderer Estriche, erst recht wenn es gilt, fehlende Personalstärke durch Mehrarbeit unter Termindruck ausgleichen zu müssen. Die geringere körperliche und zeitliche Belastung der Beschäftigten wirkt sich positiv auf den Krankenstand aus, die Ausfallzeiten sinken. Daran hat auch der ergonomische Vorteil der aufrechten Arbeitshaltung beim Fließestricheinbau seinen Anteil. Calciumsulfat-Fließestrich-Einbau kann auch von älteren Mitarbeitern noch problemlos bewerkstelligt werden.

Fließestrich-Vorteile demonstrieren

Das rechnet sich für den Estrich-Unternehmer beim Blick auf seine Personalkosten pro Quadratmeter, denn die sind niedriger aufgrund der höheren Verlegeleistung und der geringeren Zahl an Ausfalltagen. Der eingangs beschriebenen Bedeutung des Estrichs im Fußbodenbau entspricht das hohe Qualitätsniveau beim Calciumsulfat-Fließestrich. Werksseitig vorgemischte Produkte sichern die dauerhaft gleichen Qualitätseigenschaften. Der Unternehmer und seine Mitarbeiter können sich auf die fachgerechte Verarbeitung konzentrieren, denn um CE-Kennzeichnung, Leistungserklärung, Sicherheitsdatenblätter etc. kümmern sich die Hersteller. Sie gewährleisten eine umfassende Beratung, bei Bedarf auch direkt auf der Baustelle.

Den reibungslosen und fachgerechten Bauablauf sichern auch die technischen Vorteile von Fließestrich:

  • Kein Schüsseln und keine Randabsenkungen
  • Als Heizestrich optimal für Fußbodenheizung
  • Schneller Baufortschritt
  • Hohe Ebenheit
  • Geringe Estrichnenndicke
  • Keine Bewehrung
  • Fugenarmer Einbau
  • Gutes Trocknungsverhalten und schnelle Begehbarkeit

Gute Botschaften erfolgreich transportieren

Social Media kann heute wesentlich dazu beitragen, die beschriebenen Botschaften vor allem an die junge Zielgruppe zu transportieren. Die Investition in ein Film-Team, das einen professionellen Fließestrich-Einbau dokumentiert, lohnt sich. Die Kosten hierfür sind überschaubar, das Ergebnis aber immer besser als ein Self-made-Handy-Video. Junge Nachwuchskräfte sind viel leichter über YouTube, Facebook, Instagram & Co. zu erreichen als über eine Stellenanzeige in der Tagespresse. Bewegte Bilder sind viel aussagekräftiger als jeder noch so gut geschriebene Text. Auch für solche Projekte können Estrichunternehmer die Erfahrung ihrer Lieferanten nutzen.

Bei der Messung der Restfeuchte im Estrich sind Sorgfalt und Präzision gefragt. (Foto: www.das-ist-bodenhandwerk.de – BVPF) Ausbildungsmessen sind ein ideales Forum, um das eigene Gewerk interessant und an-spruchsvoll zu präsentieren.
(Foto: Handwerkskammer Schwaben) Calciumsulfat-Fließestrich (CAF) eignet sich perfekt für die Kombination mit einer Fußboden-heizung.
(Foto: Bernd Ducke) Handwerk pur: Verarbeitung von Fließestrich mit der Schwabbelstange.
(Foto: Bernd Ducke)

Über den VDPM:

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.